Am 20. Mai 2026 kamen über 100 Interessierte in die Stadthalle Stadtallendorf. Im Rahmen der Kunst- und Kulturtage 2026, eingeladen vom Heimat- und Geschichtsverein Stadtallendorf und unserem #Förderverein Stab #DSK e.V.
Herbert Köller (Vorsitzender des Heimat- und GV) und Hptm d.R. Dr. Marcello Camerin (Stv. Vorsitzender FöV DSK) begrüßten alle anwesenden und stimmten auf den Vortrag ein.
Referent #Hauptmann Maximilian #Jost, Jugendoffizier der Bundeswehr und mehrfach im Baltikum eingesetzt, machte eines sehr schnell klar: Litauens Bedrohungswahrnehmung gegenüber Russland ist keine Hysterie. Sie ist historisch tief verwurzelt und sicherheitspolitisch begründet.
Ein Land, das 1991 seine Unabhängigkeit erkämpfte und dabei den Blutsonntag von Vilnius erlebte. Ein Land, das die Suwalki-Lücke in seiner geographischen Realität täglich spürt. Ein Land, das Kasernen im Rekordtempo baut, Zivilisten an Drohnen ausbildet und Schulkinder auf den Ernstfall vorbereitet.
Der Abend hat gezeigt: Wer #Sicherheitspolitik verstehen will, muss Geschichte verstehen. Hptm Jost hat das kurzweilig & fundiert vermittelt. Die anschließende Fragerunde, moderiert von Dr. Marcello Camerin, der sich z.Zt. in einer Wehrübung bei Brigadegeneral Steinhaus befindet, spiegelte das große Interesse eindrücklich wider.
Danke für diesen Abend.
Danke an Herbert Köller, der diesen Abend mit großem Engagement (vor)geplant hat.
Danke an alle, die gekommen sind. Insbesondere auch mehrheitlich die Soldaten der StFmKp DSK.
#Bundeswehr #NATO #Sicherheitspolitik #Litauen #FördervereinDSK #Stadtallendorf
Text: Dr. Marcello Camerin